Wissenschaftlich bewiesen: Der Infraschall aus Windkraftanlagen ist absolut ungefährlich
- Dirk Neubauer

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Von Dirk Neubauer
Kaum ein Phänomen wird so viel diskutiert, wie die angeblichen Schäden, die Infraschall aus Windkraftanlagen anrichten. Kaum ein Phänomen ist so gut untersucht, wie dieses. Und: Kaum ein Phänomen ist so sehr an den Haaren herbeigezogen, als dieses. Fakt ist: Große Studien haben ergeben, dass der Infraschall aus Windkraftanlagen von uns nicht einmal wahrgenommen werden kann und dennoch bei manchen Menschen Beschwerden auslöst. Während wir in einem Auto bei 120 Stundenkilometern das Tausenfache dessen problemlos überstehen, was eine moderne Windkraftanlage auf 300 Meter Abstand überhaupt erzeugt. Warum die Psyche und die allgemeine Ablehnung von Veränderung das eigentliche Problem ist, lest ihr hier.
Die globale Transformation der Energiesysteme hin zu erneuerbaren Ressourcen hat in den letzten Jahrzehnten zu einer massiven Ausweitung der Onshore-Windenergie geführt. Mit dieser technologischen Entwicklung ging eine intensive öffentliche Debatte über potenzielle gesundheitliche Auswirkungen einher, die primär auf die Emissionen von tieffrequentem Schall und Infraschall fokussiert ist. Während die physikalischen Eigenschaften dieser Emissionen gut verstanden sind, bleibt die Frage nach ihrer biologischen Wirksamkeit auf den menschlichen Organismus ein zentraler Streitpunkt zwischen Anwohnerinitiativen, der Industrie und der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Wir habe das Thema recherchiert. Das Ergebnis ist wenig überraschend. Der Infraschall an sich tut uns nichts. Jedenfalls nicht so, wie behauptet. Um das Thema verständlich und stransparent zu machen, haben wir in diesem Text zusammengefasst, was Stand der Wissenschaft ist. Wie es überhaupt dazu kam, dass der Infraschall Thema wurde und warum manche Menschen dennoch wirkliche Probleme damit haben. Dieser Text analysiert den aktuellen Forschungsstand unter Berücksichtigung neuester Daten aus den Jahren 2024 und 2025, um eine fundierte Antwort auf die Frage zu geben, ob wissenschaftlich belastbare Belege für Gesundheitsschäden durch den Infraschall von Windkraftanlagen existieren.

Die physikalische Natur des Infraschalls im Kontext der Windenergietechnik
Um die gesundheitliche Relevanz von Infraschall zu bewerten, ist eine präzise
physikalische Definition und Charakterisierung der Quelle erforderlich. Infraschall wird konventionell als Schall mit Frequenzen unterhalb von dem definiert, was der theoretischen unteren Grenze des menschlichen Hörbereichs entspricht.1 Bei Windkraftanlagen entsteht dieser Schall primär durch die Interaktion der Rotorblätter mit der Luftströmung, insbesondere beim Passieren des Turms (Blade-Tower-Interaction), was zu periodischen Druckpulsen führt.3
Das Ausbreitungsverhalten von Infraschall unterscheidet sich grundlegend von höherfrequentem Hörschall. Aufgrund der enormen Wellenlängen, die bei etwa betragen können, wird Infraschall durch atmosphärische Hindernisse, Vegetation oder herkömmliche Gebäudestrukturen kaum gedämpft.5 Die physikalische Dämpfung erfolgt primär durch die geometrische Ausbreitung, wobei der Schalldruckpegel mit jeder Verdoppelung der Entfernung um etwa abnimmt.7 Diese Eigenschaft führt dazu, dass Infraschall theoretisch über Distanzen von mehr als messbar bleibt, wenngleich die Pegel in solchen Entfernungen weit unterhalb natürlicher Hintergrundgeräusche liegen.3
Ein entscheidendes Merkmal des Infraschalls von Windkraftanlagen ist seine schmalbandige, tonale Charakteristik, die sich deutlich vom breitbandigen Rauschen natürlicher Quellen wie Wind oder Meeresbrandung unterscheidet.10 Diese Tonhaltigkeit wird oft als Argument für eine besondere biologische Wirksamkeit angeführt, da das menschliche Gehör und neurologische Systeme auf rhythmische Impulse empfindlicher reagieren könnten, als auf stochastisches Rauschen.11
Frequenz (f in Hz) | Wellenlänge (λ in m) | Wahrnehmungsschwelle (in dBZ) |
1 | ~340 | Nicht definiert / extrem hoch 5 |
8 | ~42,5 | 100 - 103 6 |
12,5 | ~27,2 | 92 6 |
16 | ~21,3 | 84 8 |
20 | ~17 | 76 6 |
Wissenschaftliche Messkampagnen zeigen konsistent, dass moderne
Windkraftanlagen in einem Abstand von 300 Metern Schalldruckpegel im Infraschallbereich erzeugen, die sich zwischen 50 bis 70 dBZ bewegen.3 Diese Werte liegen signifikant unter der menschlichen Wahrnehmungsschwelle, die bei erst bei etwa 100 dBZ beginnt.3 Im Vergleich dazu erzeugt ein fahrendes Automobil bei 120 Stundenkilometern einen Infraschallpegel im Innenraum, der einer energetischen Belastung von 100 dBZ entspricht, die damit tausendfach höher ist, als die einer Windkraftanlage in üblicher Wohnentfernung.14
Die Revision der BGR-Daten und ihre Auswirkungen auf den wissenschaftlichen Konsens
Ein Wendepunkt in der deutschen Debatte um Infraschall war die Korrektur der Daten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Über ein Jahrzehnt lang basierten viele Argumente von Windkraftgegnern auf einer BGR-Studie, die den Infraschallpegel von Windkraftanlagen mit über 90 bis 100 dB angab.16 Diese Werte hätten bedeutet, dass Infraschall von Anlagen noch in vielen Kilometern Entfernung deutlich wahrnehmbar gewesen wäre.
Im Jahr 2021 wurde jedoch aufgedeckt, dass der BGR ein systematischer Rechenfehler unterlaufen war. Die Behörde hatte die Schallintensität um den Faktor 4000 zu hoch angesetzt. Was einer Differenz von 32 dB entspricht.15 Diese Fehlkalkulation beruhte auf einer falschen Programmierung der Auswertungssoftware für die Mikrobarometer-Daten.16 Nach der Korrektur stellte sich heraus, dass der tatsächliche Infraschallpegel einer Windkraftanlage in 300 Metern Entfernung bei lediglich etwa 64 dB liegt. Ein Wert, der weit unter der menschlichen Wahrnehmungsschwelle und im Bereich der natürlichen Hintergrundbelastung liegt.17
Die Korrektur dieser Daten war von erheblicher politischer und gesellschaftlicher Relevanz. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier entschuldigte sich im April 2021 förmlich für die Verunsicherung, die durch die fehlerhaften Behördendaten entstanden war.16 Wissenschaftlich betrachtet entzog diese Revision der Hypothese einer flächendeckenden gesundheitlichen Gefährdung durch hohe Infraschallimmissionen die Grundlage, da die realen Belastungen weitaus geringer sind als zuvor angenommen.7
Experimentelle Befunde zu biologischen Wirkmechanismen
Trotz der geringen Immissionspegel untersuchten verschiedene Forschungsgruppen potenzielle biologische Mechanismen, durch die Infraschall auch unterhalb der Wahrnehmungsschwelle auf den menschlichen Organismus wirken könnte. Diese Untersuchungen lassen sich primär in kardiovaskuläre (das Herz und das Gefäßsystem betreffend) , vestibuläre (das Gleichgewichtsorgan betreffend) und neurologische Effekte (das Nervensystem betreffend) unterteilen.
Kardiovaskuläre Untersuchungen und die Mainz-Studie
Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Arbeiten der Arbeitsgruppe um Christian-Friedrich Vahl an der Universität Mainz. In In-vitro-Experimenten untersuchten die Forscher die Kontraktionskraft menschlicher Herzmuskelpräparate, die direktem Infraschall ausgesetzt wurden.10 Die Methodik sah vor, Herzmuskelgewebe aus chirurgischen Eingriffen in einer Nährlösung zu stimulieren und verschiedenen Schalldruckpegeln (100, 110, 120 dBZ) im Frequenzbereich von 1 bis 16 Hz auszusetzen.21
Die Ergebnisse zeigten eine Reduktion der Kontraktionskraft um etwa 11 Prozent bei 110 dBZ und bis zu 18 Prozent bei 120 Hz nach einer Stunde Exposition.22 Vahl interpretierte diese Befunde als Hinweis darauf, dass Infraschall als "Störsender" für die zelluläre Mechanik des Herzens wirken könnte.11 Diese Interpretation stieß in der Fachwelt jedoch auf massive Kritik. Der Hauptkritikpunkt liegt in der mangelnden Übertragbarkeit auf reale Bedingungen. Die im Experiment verwendeten Pegel von sind physikalisch etwa intensiver als das, was ein Anwohner in Entfernung von einer Windkraftanlage erfährt.3 Zudem wird darauf hingewiesen, dass dynamische Druckänderungen beim Schwimmen oder sogar durch den eigenen Herzschlag weitaus stärkere mechanische Reize auf das Herzgewebe ausüben, ohne dass dies zu einer Herzinsuffizienz führt.25 Kritiker argumentieren daher, dass Vahl ein artefaktisches Problem unter Laborbedingungen identifiziert hat, das für die Umweltexposition durch Windkraftanlagen keine Relevanz besitzt.25
Vestibuläre und neurologische Reaktionen
Ein weiterer Forschungszweig befasst sich mit dem Gleichgewichtssystem (Vestibularapparat). Es existieren Hypothesen, wonach die Otolithenorgane (Utriculus und Sacculus) im Innenohr empfindlicher auf tieffrequente Vibrationen reagieren könnten als die Cochlea auf Luftschall.26 Einige Forscher wie Alec Salt postulieren, dass Infraschall unterhalb der Hörschwelle dennoch die äußeren Haarzellen modulieren und somit unbewusste Signale an das Gehirn senden könnte.26
Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI) haben gezeigt, dass Infraschall bei Pegeln knapp unter der Wahrnehmungsschwelle (z. B. bei hohen Intensitäten) Hirnareale aktivieren kann, die für die emotionale Verarbeitung und Stressreaktion zuständig sind, wie die Amygdala und den anterioren cingulären Cortex.10 Dies deutet darauf hin, dass der Körper auf Infraschallsignale reagieren kann, auch wenn keine bewusste akustische Wahrnehmung stattfindet.
Allerdings konnten kontrollierte Expositionsstudien am Menschen diese Effekte für realistische Windkraft-Immissionen nicht bestätigen. Die finnische VTT-Studie von 2020 führte umfangreiche Tests durch, bei denen Probanden realistischem Windkraft-Infraschall ausgesetzt wurden.30 Die Forscher maßen die Herzratenvariabilität, die Hautleitfähigkeit und andere Stressindikatoren des autonomen Nervensystems. Das Ergebnis war eindeutig: Die Teilnehmer konnten den Infraschall weder detektieren, noch zeigten sie messbare physiologische Stressreaktionen, selbst wenn sie zuvor angegeben hatten, unter Windkraft-Symptomen zu leiden.4
Epidemiologische Langzeitstudien und die Evidenz aus Gesundheitsregistern
Die aussagekräftigste Methode zur Bewertung von Gesundheitsrisiken auf Bevölkerungsebene ist die epidemiologische Analyse großer Kohorten über lange Zeiträume. In den letzten Jahren wurden mehrere wegweisende Studien veröffentlicht, die nationale Gesundheitsregister nutzen, um Zusammenhänge zwischen Windkraft-Exposition und Krankheitsinzidenzen zu prüfen.
Die dänische Windkraft-Kohorte
Dänemark verfügt über eine der weltweit umfassendsten Datensammlungen zur Windenergie und Gesundheit. In einer groß angelegten Untersuchung wurden über einen Zeitraum von 11 Jahren Daten der gesamten dänischen Bevölkerung analysiert.33 Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen der berechneten Schallexposition (einschließlich tieffrequentem Schall in Innenräumen) und dem Risiko für Diabetes mellitus. Die Studie fand keine Evidenz für ein erhöhtes Diabetesrisiko durch Windkraftlärm, unabhängig von der Entfernung oder der berechneten Schallintensität.33
Eine weitere dänische Studie an 28.731 Krankenschwestern prüfte den Zusammenhang zwischen langfristiger Lärmexposition und Myokardinfarkten.34 Auch hier konnte nach Bereinigung um sozioökonomische Faktoren kein kausaler Zusammenhang festgestellt werden. Die Inzidenzraten für Herzinfarkte unterschieden sich nicht signifikant zwischen exponierten und nicht exponierten Personengruppen.34
Die niederländische landesweite Studie 2025
Eine der aktuellsten und umfassendsten Studien wurde 2025 in den Niederlanden durchgeführt. Diese Untersuchung integrierte Daten von elektronischen Patientenakten von Hausärzten mit präzisen Geodaten zu Windkraftstandorten.35
Parameter | Details der niederländischen Studie (2025) |
Studienzeitraum | 2012 – 2021 (10 Jahre Beobachtung) |
Stichprobengröße | 350.000 bis 560.000 Personen pro Jahr |
Erfasste Daten | Diagnosen von Hausärzten, Medikamentenverschreibungen |
Untersuchungsobjekte | Kopfschmerz, Depression, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen |
Distanzgruppen | 0-500 m, 500-1000 m, 1000-2000 m, >2000 m |
Hauptergebnis | Kein konsistenter Zusammenhang zwischen WKA-Distanz und Krankheitsprävalenz 36 |

Die statistische Analyse mittels Multilevel-Regression zeigte, dass die meisten gesundheitlichen Beschwerden unabhängig von der Nähe zu Windkraftanlagen auftraten. Zwar wurde in den letzten Jahren der Studie ein leichter Anstieg von Spannungskopfschmerzen und depressiven Verstimmungen in der unmittelbaren Nähe (< 500 m) beobachtet, jedoch waren diese Ergebnisse statistisch nicht signifikant und konnten nicht eindeutig auf die physikalische Schallexposition zurückgeführt werden.35 Ein interessanter Nebenbefund war eine leichte Korrelation zwischen höheren durchschnittlichen Lärmpegeln (über ) und einer Zunahme von Schmerzmittelverschreibungen, was auf eine erhöhte Stressbelastung hindeutet, die jedoch nicht zwingend durch Infraschall verursacht sein muss.35
Der Nocebo-Effekt und die Psychologie der Belästigung
Wenn groß angelegte medizinische Studien keine direkten körperlichen Schäden nachweisen können, stellt sich die Frage nach dem Ursprung der real empfundenen Beschwerden vieler Anwohner. Hier liefert die psychologische Forschung mit dem Konzept des Nocebo-Effekts eine plausible Erklärung.
Mechanismen der negativen Erwartungshaltung
Der Nocebo-Effekt ist das Gegenstück zum Placebo-Effekt: Die Erwartung von Schaden führt zu tatsächlichen Symptomen.38 In Bezug auf Windkraftanlagen bedeutet dies, dass Menschen, die negativ über die Technologie informiert wurden oder Angst vor gesundheitlichen Auswirkungen haben, bei einer Exposition eher über Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schlafstörungen klagen.40 Studien haben gezeigt, dass die Verbreitung von Informationen über das sogenannte "Wind Turbine Syndrome" – ein Begriff, der medizinisch nicht anerkannt ist – die Meldung von Symptomen signifikant erhöht.41 Eine Untersuchung in Australien dokumentierte, dass Beschwerden über Windparks geografisch und zeitlich oft mit der Aktivität von Anti-Windkraft-Lobbygruppen korrelierten, anstatt mit den tatsächlichen physikalischen Schallpegeln.41
Einflussfaktoren auf die Belästigungsreaktion
Die empfundene Belästigung (Annoyance) ist ein komplexes Konstrukt, das nur zu einem kleinen Teil durch den tatsächlichen Schalldruckpegel erklärt werden kann. Vielmehr spielen nicht-akustische Faktoren eine dominante Rolle.44
Visuelle Einstellung: Menschen, die Windkraftanlagen als landschaftlich störend empfinden, berichten häufiger über Lärmbelästigung.42
Ökonomische Beteiligung: Anwohner, die finanzielle Vorteile durch einen Windpark haben (z. B. durch Pachteinnahmen oder Bürgerbeteiligungen), fühlen sich signifikant weniger durch den Schall gestört als Personen ohne solche Vorteile.41
Lärmsensibilität: Individuelle Persönlichkeitsmerkmale und eine generelle Empfindlichkeit gegenüber Umweltreizen verstärken die Symptomberichte.42
Vertrauen in Behörden: Die Wahrnehmung, dass Belange der Bürger im Planungsprozess ignoriert wurden, führt zu chronischem Stress, der sich in physischen Beschwerden manifestieren kann.37
Die 2025 veröffentlichte polnische Studie untermauerte diese psychologische Komponente. In einem Doppelblind-Experiment wurden 45 Studenten verschiedenen Geräuschszenarien ausgesetzt. Die Forscher fanden heraus, dass Windkraftlärm bei gleichen Pegeln nicht als störender oder stressiger empfunden wurde als Straßenverkehrslärm.40 Die Probanden konnten das Windradgeräusch oft gar nicht identifizieren und beschrieben es als neutrales "weißes Rauschen".40
Schlafstörungen als zentrales Symptom: Evidenz und Kontroversen
Schlafstörungen sind das am häufigsten angeführte Gesundheitsproblem im Zusammenhang mit Windkraftanlagen. Die wissenschaftliche Einordnung ist hier jedoch nuanciert. Während viele Umfragen einen statistischen Zusammenhang zwischen der Nähe zu Anlagen und selbstberichteter schlechter Schlafqualität zeigen, sind objektive Beweise für eine physiologische Schlafstörung durch Infraschall rar.46
Systematische Reviews wie jener der UK Health Security Agency (2024) kommen zu dem Schluss, dass ein gewisser Zusammenhang zwischen Windkraftlärm und Schlafstörungen besteht, dieser jedoch stark durch die allgemeine Belästigung (Annoyance) mediiert wird.44 Das bedeutet: Nicht der Schall an sich weckt die Menschen auf, sondern der psychische Stress und die Verärgerung über die Anlage führen zu einem schlechteren Schlaf. In Laboruntersuchungen, bei denen Probanden während des Schlafs kontrolliertem Windkraftlärm ausgesetzt wurden, konnten mehrheitlich keine signifikanten Auswirkungen auf objektive Parameter wie die Schlafeffizienz oder die Zeit bis zum Einschlafen (Sleep Onset Latency) nachgewiesen werden.47
Eine australische Studie aus dem Jahr 2023, die Teilnehmer über 72 Stunden hinweg simuliertem Infraschall aussetzte, fand keinen Einfluss auf die Schlafarchitektur oder die Herzratenvariabilität im Vergleich zu einer Placebo-Bedingung.40
Interessanterweise zeigten einige Studien, dass Personen, die bereits eine negative Einstellung zu Windkraftanlagen hatten, morgens nach einer Exposition über schlechteren Schlaf klagten, selbst wenn die objektiven Schlafdaten keine Auffälligkeiten zeigten.47 Dies unterstreicht erneut die Bedeutung der subjektiven Bewertung und der psychologischen Erwartungshaltung.
Regulatorische Standards und der Schutz der öffentlichen Gesundheit
In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wird der Schutz vor Lärmemissionen durch normative Grenzwerte geregelt. Die TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) legt Immissionsrichtwerte fest, die im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für jede Windkraftanlage strikt eingehalten werden müssen.1
Für die Beurteilung von Infraschall und tieffrequentem Schall ist die DIN 45680 maßgeblich. Diese Norm wurde kontinuierlich weiterentwickelt, wobei die Version von 2024/2025 aktuellste Erkenntnisse zur Wahrnehmbarkeit integriert.49 Die Norm sieht vor, dass tieffrequente Geräusche insbesondere in Innenräumen bewertet werden müssen, da es hier zu Resonanzeffekten (stehenden Wellen) kommen kann.49
Die Immissionsrichtwerte für die Nacht in Wohngebieten liegen in Deutschland bei .26 Da die akustische Energie von Windkraftanlagen im Infraschallbereich bei diesen Abständen weit unterhalb der Wahrnehmungsschwellen der DIN 45680 liegt, gilt das Risiko für direkte schädliche Umwelteinwirkungen nach geltender Rechtslage als ausgeschlossen.9 Gerichte haben in der Vergangenheit konsequent klargestellt, dass rein hypothetische Risiken ohne wissenschaftliche Evidenz keine Grundlage für die Verweigerung einer Genehmigung oder für Schadensersatzansprüche darstellen.9
Technologische Innovationen zur Emissionsminderung
Die Windkraftindustrie hat auf die Lärmproblematik mit verschiedenen technologischen Innovationen reagiert. Moderne Anlagen sind heute wesentlich leiser als frühere Modelle, bezogen auf die erzeugte Leistung.
Hinterkantenzacken (Serrations): Diese kammartigen Strukturen an der Rückseite der Rotorblätter reduzieren die Turbulenzbildung und senken den Schallemissionspegel um bis zu .18
Optimierte Steuerung: Durch moderne Software können Anlagen in den Nachtstunden in einem schallreduzierten Modus betrieben werden, bei dem die Drehzahl leicht verringert wird, was die akustische Belastung signifikant senkt.1
Turmbauweise: Die Erhöhung der Nabenhöhe führt dazu, dass die schallkritischen Blattspitzen weiter vom Boden entfernt sind, was die Immissionen am Boden reduziert, wenngleich dadurch die Reichweite des Schalls zunehmen kann.18
Fazit der wissenschaftlichen Analyse
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft (bis inklusive 2025) keine belastbaren Belege für direkte, physiologisch induzierte Gesundheitsschäden durch den Infraschall von Windkraftanlagen gibt.5 Die emittierten Schalldruckpegel im Infraschallbereich sind im Wohnumfeld von Anwohnern schlicht zu gering, um bekannte biologische Schadensmechanismen auszulösen.3
Die umfangreichen epidemiologischen Kohortenstudien aus Ländern mit hoher Windkraftdichte konnten keine Zunahme von chronischen Krankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes oder psychischen Störungen nachweisen, die direkt auf die
Schallemissionen zurückzuführen wären.33 Die berichteten Symptome wie Schlafstörungen und Kopfschmerzen sind real, werden jedoch nach heutiger wissenschaftlicher Überzeugung primär durch psychologische Faktoren – insbesondere den Nocebo-Effekt, die ästhetische Ablehnung und den dadurch entstehenden psychosozialen Stress – verursacht.39
Der wissenschaftliche Konsens wird durch Institutionen wie das Umweltbundesamt (UBA), das Robert-Koch-Institut (RKI) und internationale Gesundheitsbehörden gestützt, die übereinstimmend feststellen, dass Windkraftanlagen bei Einhaltung der gesetzlichen Abstände und Grenzwerte kein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen.7 Künftige Forschung sollte sich daher weniger auf die Suche nach bisher unbekannten physikalischen Wirkmechanismen konzentrieren, sondern verstärkt untersuchen, wie durch bessere Partizipation, transparente Information und technologische Optimierung die Akzeptanz und das Wohlbefinden der Anwohner gesteigert werden können.
Quellen der Recherche zum Nachchecken
Lärmschutz und Infraschall bei Windkraftanlagen - Carmen-ev.de, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.carmen-ev.de/2025/10/02/laermschutz-und-infraschall-bei-windkraftanlagen/
Tieffrequente Geräusche - Umweltbundesamt, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.umweltbundesamt.de/themen/laerm/laermwirkungen/tieffrequente-geraeusche
Windenergie: Faktencheck #2: Vernunftkraft und Infraschall - BayCEER, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/infraschall/de/windenergi/gru/html.php?id_obj=157855
Annoyance, perception, and physiological effects of wind turbine infrasound - ResearchGate, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.researchgate.net/publication/350591695_Annoyance_perception_and_physiological_effects_of_wind_turbine_infrasound
Windenergieanlagen, Infraschall und Gesundheit - Bayerisches Landesamt für Umwelt, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf
Windenergieanlagen – beeinträchtigt Infraschall die Gesundheit? - ABO Energy, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.aboenergy.com/media/projekte/freienohl/2014-11-WEA_und_Infraschall_Bayerisches_Landesamt_fuer_Umwelt_aktualisiert.pdf
Windenergie und Infraschall, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.wind-energie.de/fileadmin/redaktion/dokumente/publikationen-oeffentlich/themen/01-mensch-und-umwelt/05-schall/20181028_Hintergrundpapier_Infraschall_WEA_Rev2.pdf
Windkraftanlagen - beeinträchtigt Infraschall die Gesundheit?, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.bredenbek.de/fileadmin/download/Windpark/Windpark-Infraschall_in_der_Natur.pdf
Windenergie und Infraschall: Wie umgehen mit Drittklagen?, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.maslaton.de/news/Windenergie-und-Infraschall-Wie-umgehen-mit-Drittklagen--n1081
Wissenschaftliche Grundlagen für eine Bewertung gesundheitlicher ..., Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.asu-arbeitsmedizin.com/wissenschaft/wissenschaftliche-grundlagen-fuer-eine-bewertung-gesundheitlicher-risiken-infraschall
Bewertung der gesundheitlichen Wirkungen von Windkraftanlagen auf den Menschen, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.bi-whhw.de/fileadmin/user_upload/Daten/Documents/Dr_Mathys_Argumente_Gesundheit150219.pdf
Infraschall Studien zu Wirkungen auf Mensch und Tier Dokumentation - Deutscher Bundestag, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.bundestag.de/resource/blob/657038/05e0a36c803110ae446a7c04dc4e1f6a/WD-8-099-19-pdf-data.pdf
Kompaktwissen Infraschall und Windenergie - Fachagentur Wind und Solar, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.fachagentur-wind-solar.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Wind/Schallimmissionen/FA_Wind_Kompaktwissen_Infraschall_01-2022.pdf
Infraschall und Windräder - Windkraft BB, Zugriff am Februar 5, 2026, https://windkraftbb.de/infraschall-und-windraeder/
Quellen zu Windenergie - Windkraft Nottuln, Zugriff am Februar 5, 2026, https://windkraft-nottuln.de/quellen/
Behörde räumt Fehler bei Untersuchungen zu Infraschall ein - Naturwind | Windparkplanung und andere Energielösungen, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.naturwind.de/behoerde-raeumt-fehler-bei-untersuchungen-zu-infraschall-ein/
Peter Altmaier entschuldigt sich für Rechenfehler bei Windkraft-Schallbelastung - Spiegel, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.spiegel.de/wirtschaft/altmaier-entschuldigt-sich-fuer-rechenfehler-bei-windkraft-schallbelastung-a-9d8ed560-395e-4fd9-8c58-e0d4c3ecd011
Infraschall von Windrädern: schädlich oder nicht? - EnBW, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.enbw.com/unternehmen/themen/windkraft/windkraftanlagen-infraschall.html
Faktencheck: Windenergie und Infraschall, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.wind-energie.de/fileadmin/redaktion/dokumente/publikationen-oeffentlich/themen/01-mensch-und-umwelt/05-schall/Faktencheck_zur_Infraschall_20210526_final.pdf
Landwirt klagt gegen Pseudo-Lärm von Windpark: Jetzt fällt Gericht klares Urteil - CHIP, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.chip.de/news/geld-finanzen-recht/landwirt-klagt-gegen-pseudo-laerm-von-windpark-jetzt-faellt-gericht-klares-urteil_a121c8b2-78a8-4a3f-af84-03acfd62d88c.html
Faktencheck des BWE zum Infraschall und der Inf- raschall-Studie von Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.wind-energie.de/fileadmin/redaktion/dokumente/stellungnahmen-oeffentlich/Faktencheck_zur_Infraschall-Studie_20200716.pdf
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Faktencheck zur Infraschall-Studie von Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl - Naturwind, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.naturwind.de/wp-content/uploads/Faktencheck_zur_Infraschall-Studie_20200716.pdf
Mainzer Studie: Infraschall von Windrädern kann die Herzleistung des Menschen deutlich schädigen - Mainz&, Zugriff am Februar 5, 2026, https://mainzund.de/mainzer-studie-infraschall-von-windraedern-kann-die-herzleistung-des-menschen-deutlich-schaedigen/
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'Not a Cause-And-Effect Relationship': New 2025 Study Flips the Script on Wind Turbine Noise and Health Fears - Indian Defence Review, Zugriff am Februar 5, 2026, https://indiandefencereview.com/not-a-cause-and-effect-relationship-new-2025-study-flips-the-script-on-wind-turbine-noise-and-health-fears/
Fomenting Sickness: Nocebo Priming of Residents about Expected Wind Turbine Health Harms - Frontiers, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2014.00279/full
Possible psychological mechanisms for "wind turbine syndrome". On the windmills of your mind - King's College London Research Portal, Zugriff am Februar 5, 2026, https://kclpure.kcl.ac.uk/portal/en/publications/possible-psychological-mechanisms-for-wind-turbine-syndrome-on-th/
A new study tested whether wind turbine noise affects brain waves, attention, and reasoning. They found no negative impact - comparable to road traffic noise. : r/science - Reddit, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.reddit.com/r/science/comments/1j3wbn0/a_new_study_tested_whether_wind_turbine_noise/
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Tieffrequente Geräusche (TFG): Prognose, Messung und Beurteilung im Kontext der DIN 45680 - Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V. - IWU Magdeburg, Zugriff am Februar 5, 2026, https://iwu-ev.de/tieffrequent-geraeusch-tfg-prognose-messung-beurteilung-din-45680/
"Schall" und Gesundheitsrisiko "Infraschall" - EGGBI, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.eggbi.eu/forschung-und-lehre/zudiesemthema/schall-und-gesundheitsrisiko-infraschall/
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Windenergieanlagen – beeinträchtigt Infraschall die Gesundheit? - Viden om vind, Zugriff am Februar 5, 2026, https://videnomvind.dk/wp-content/uploads/2020/03/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf
Drucksache 17 / 2958 - Landtag Baden-Württemberg, Zugriff am Februar 5, 2026, https://www.landtag-bw.de/resource/blob/258844/089ef126525aaa9e5561ae281d7099a3/17_2958_D.pdf
Wind Turbines and Public Health - The American Clean Power Association (ACP), Zugriff am Februar 5, 2026, https://cleanpower.org/wp-content/uploads/gateway/2026/01/ACP_FactSheet_Turbines_Public_Health_260126_2.pdf




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